Gräber verlangen Respekt

„Wer das Schicksal der jüdischen Familie Lion aus Willich in Nazi-Zeit kennt, wird verschämt auf den Zustand der Grabsteine blicken.“ Paul Schrömbges erinnert daran, dass die Nachfahren der Familie bis heute aus den USA anreisen, um die Gräber ihrer Familie zu besuchen. „Leider sind die Grabsteine in einem beklagenswerten Zustand.“ 

CDA Willich macht auf Lage der Paketzusteller aufmerksam

„Das ehrenamtliche politische Leben ruht, Zeit, sich jetzt öffentlich zu melden.“ Nabil Daadouai, Vorsitzender der CDA Willich, hatte eigentlich geplant, anlässlich der Zustellungen der Pakete im Weihnachtsgeschäft eine Aktion zu starten. „Wir wollten einmal einen Paketboten begleiten, um zu sehen, wie lange er an einem Tag arbeitet und wieviel Geld er damit verdient.“

Wahlkampfauftaktt im Autokino: „Aufbruch in Willich – Wir wollen die Regiobahn auf den Schützenplatz“

Nach dem rundum gelungenen Open-Air Parteitag, machen wir direkt weiter. Die Auftaktveranstaltung zur Kommunalwahl findet am Mittwoch, 01. Juli um 19:30 Uhr im Autokino auf dem Schützenplatz in Alt-Willich statt.

„Es freut mich sehr, dass es jetzt richtig los gehen kann. Mit unserem Landrat Dr. Andreas Coenen und dem Oberbürgermeisterkandidaten aus Mönchengladbach Frank Boss haben wir richtig spannende Gäste“, betont Christian Pakusch, Bürgermeisterkandidat der CDU Willich.

GRÜNE und CDU: Beigeordnetenwahl sichert Stabilität und Zukunftsfähigkeit der Stadt Willich

Die Wahl von Dr. Raimund Berg zum Beigeordneten für die Geschäftsbereiche Personal und Organisation, Freizeitbad De Bütt und die Gemeinschaftsbetriebe Willich zum 1. Dezember 2020 sowie zum Stadtkämmerer zum 1. Juni 2021 durch den Rat der Stadt Willich sorgt nach Ansicht der Parteivorsitzenden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und CDU, Merlin Praetor und Christian Pakusch, für stabile und zukunftsfeste Verhältnisse in der Verwaltungsführung der Stadt.

Christian Pakusch: „Uns war wichtig, jemanden zu wählen, der

Maßnahmen zur Unterstützung der lokalen Gastronomie

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Für die Gastronomie wird in Nordrhein-Westfalen eine stufenweise Öffnung angestrebt. Ab dem 11. Mai 2020 sollen wieder möglich sein: Gastronomische Angebote in Speisegaststätten, sofern im Innen- und/oder Außenbereich die Einhaltung des Abstandsgebots gewährleistet ist und ein Infektionsschutz- und Hygiene-Konzept durch die Betriebe vorliegt.

Durch die temporäre Schließung der Gastronomie wegen der Corona-Einschränkungen – und die in der Folge abgesagten Großveranstaltungen, z. B. Schützenfeste – entstehen auch der Willicher Gastronomie große finanzielle Einbußen, bis hin zur Existenzgefährdung.

„Da muss schnell und so unbürokratisch wie eben möglich geholfen werden“, so Guido Görtz, Sprecher des CDU-Vorstands in Willich. Eine Forderung, der die Willicher CDU auch konkrete Vorschläge für die Outdoor-Saison 2020 folgen lässt. Ein Verzicht auf Gebühren – auch Pauschalen – für das außengastronomische Angebot soll von Seiten der Stadt Willich für finanzielle Entlastung sorgen. Ebenso sollen die Bereiche mit Außengastronomie angemessen erweitert werden dürfen – das ermöglicht mehr Gäste unter Einhaltung der gebotenen Abstandsregeln.

Einen entsprechenden Antrag hat die CDU jetzt über ihre Fraktion eingebracht. „Gastronomie unterstützen, Gäste schützen – das eine tun, ohne das andere zu lassen“, so die Willicher CDU.

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Zukunftsfähige Verkehrsinfrastruktur für Viersen mit Regiobahn S 28

Die CDU in Viersen und in Willich  haben im Rahmen des neu gegründeten Arbeitskreises „Regiobahn“ unter der Leitung von Ole Wiggers  einen Informationsabend durchgeführt. Besonders interessant war die Präsentation des Geschäftsführers von der Regiobahn, Herr Kunig zum Ausbau der Strecke und den sich daraus ergebenden Möglichkeiten. „Viele Informationen haben wir erhalten zu den Planungszyklen und den sich daraus ergebenden Herausforderungen“, so Ole Wiggers. Zu Gast waren auch Vertreter der CDU Willich, “ ein solches Projekt kann man nur gemeinsam realisieren, es muss ein Gesamtkonsens gefunden werden, auch mit den Mönchengladbachern“, so Sebastian Achten, Parteivorsitzender.

Eine gute Anbindung für Pendler ist ein entscheidender Standortvorteil, schaut man sich die heutige Verkehrssituation an, so kann die Regiobahn zur Entlastung deutlich beitragen“ so Wiggers und Achten unisono. Im Rahmen dieses Arbeitskreises wird sich die CDU weiterhin mit diesem Thema beschäftigen, um eine zukunftsfähige Verkehrsinfrastruktur zu unterstützen.

CDU und GRÜNE in Willich vereinbaren strategische Zusammenarbeit

Bewährtes erhalten und mutig neue Wege gehen“. Nach dieser Maxime haben CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bereits in den vergangenen Wochen und Monaten bei einzelnen Entscheidungen im Willicher Stadtrat und den Ausschüssen zusammengewirkt und beispielsweise einen Antrag zur Weiterentwicklung der Kindergartenlandschaft auf den Weg gebracht. Die Stadtverbände von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Willich sowie die Ratsfraktionen der beiden Parteien haben nun vereinbart, die Stadt Willich gemeinsam strategisch weiterentwickeln und hierfür im Stadtrat bei wegweisenden Entscheidungen zusammenwirken zu wollen.

„Bei allem, was die Parteien trennt und auch in Zukunft trennen wird, haben wir festgestellt, dass wir bestimmte Zielvorstellungen für die Stadt Willich teilen. Das ist die Grundlage dafür, wichtige Entscheidungen der Stadt gemeinsam zu gestalten und Kompetenzen vorhabenbezogen zu bündeln. Dies ist uns in der Vergangenheit bereits gelungen und soll auch in Zukunft erfolgreich gelingen“, sagt Christian Pakusch, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes.

„Wir wollen gemeinsam Verantwortung für die Stadt Willich übernehmen, die sich durch Verlässlichkeit, Transparenz und bürgernahe Modernisierung auszeichnet. Wir sehen eine große Chance für die Zukunft der Stadt Willich darin, unsere unterschiedlichen Sichtweisen, Traditionen und Stile partnerschaftlich, aber eben auch selbstbewusst zu verbinden“, sagt Merlin Praetor, Vorsitzender des Ortsverbandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

Insbesondere bei der Auswahl und Besetzung von Leitungsfunktionen in der Stadtverwaltung wollen die beiden Fraktionen zusammenarbeiten. Im kommenden Jahr ist im Stadtrat über die Besetzung von zwei Beigeordneten-Stellen und im Jahr 2020 über die Besetzung der Stelle des Kämmerers zu entscheiden. Da die derzeitigen Stelleninhaber des Technischen Dezernats, Martina Stall, und des Fachbereichs „Service“, Willy Kerbusch, bereits erklärt haben, für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung zu stehen bzw. gesetzlich nicht zu dürfen, wird es dann zu größeren Veränderungen im Verwaltungsvorstand kommen müssen. Es ist das gemeinsame Ziel der beiden Parteien, diese Veränderungen nachhaltig erfolgreich zu gestalten und die Stadt Willich durch die Auswahl von qualifizierten Persönlichkeiten zusammen voranzubringen. Die CDU wird sich dabei insbesondere mit der Auswahl von qualifizierten Bewerbern für die „gestaltenden“ Fachbereiche „Freizeit, Familie, Sicherheit“ sowie „Natur und Lebensraum“ befassen, während BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN den Schwerpunkt auf den Fachbereich „Service“ legen will.

Beide Parteien erwarten, dass potentielle Inhaber der Beigeordneten-Stellen über die notwendige fachliche Kompetenz und Führungserfahrung verfügen, sich mit der Stadt Willich identifizieren wollen und geeignet sind, die Stadt im Hinblick auf die Herausforderungen der Zukunft voranzubringen. CDU und GRÜNE sehen ebenso, dass alle finalen Kandidaten sich in allen fünf Fraktionen ergebnisoffen vorstellen müssen.

Die strategische Vereinbarung beider politischer Kräfte ist kein Koalitionsvertrag. „Wir haben uns geeinigt, bei Bedarf zusammenzuarbeiten und verfolgen und besitzen eine ähnliche Intention für die Menschen hier vor Ort“, sagt Dr. Raimund Berg, Vorsitzender der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

„Außerdem ist es selbstverständlich, dass die Mitglieder des Rates und der Fraktionen in ihren Entscheidungen immer unabhängig sind, wie es das Gesetz fordert“, erklärt Johannes Bäumges, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Willich.

Ein Ort des Miteinanders

Der heimische Bundestagsabgeordnete, Uwe Schummer, besuchte die neue Begegnungsstätte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) am Kirchplatz in Anrath. Der Politiker machte sich ein Bild der Arbeit von der Leiterin der Begegnungsstätte, Eva Abels und ihrem großen Team an Ehrenamtlern. „Ohne die vielen Freiwilligen könnten wir ein solch tolles Angebot in Anrath nicht anbieten“, unterstreicht die Leiterin.

Fünf Mal in der Woche wird in der Begegnungsstätte deutsch „gepaukt“. Das das Lernen an dem Ort Spaß macht, kann Uwe Schummer bei seinem Rundgang schnell feststellen. Er selbst will die Arbeit auch unterstützen und brachte Deutsch-Lernbücher des Goethe-Institutes mit. Eva Abels und ihr Team haben einen Katalog zusammengestellt, den sie mit dem Abgeordneten besprechen und um seine Unterstützung bitten. Beispielsweise kann das Außengelände der Einrichtung aufgrund von Brandschutzproblemen und Umbaumaßnahmen am Nachbargebäude auch ein Jahr nach der Eröffnung immer noch nicht genutzt werden. „Dafür werde ich Kontakt mit der Bauverwaltung aufnehmen, damit die Außenfläche endlich genutzt werden kann“, verspricht der Abgeordnete.

Neben diesen Themen freut sich Schummer darüber, dass der Slogan des DRK „Von Anrathern – für Anrather“ in der Begegnungsstätte gelebt wird.

Jeder ist herzlich eingeladen, ehrenamtlich am Aufbau und der Gestaltung der neuen Begegnungsstätte mitzuwirken. „Es freut mich, dass die Begegnungsstätte ein Ort des Miteinanders und des füreinander Daseins geworden ist“, so Schummer

Festspiele, Senioren – Bürgerrunde Alt-Willich

Das Thema der Alt-Willicher Bürgerrunde in der Gaststätte „Hött“ war u.a. der Festspielsaison 2015 gewidmet. Sabine Mroch, die Vorsitzende des Festspielvereins, konnte ein durchweg positive Bilanz ziehen. Der neue Intendant Jan Bodinus begeisterte mit seinem Programm, dem nationalen Star Michael Schanze und weiteren tollen Schauspielern das Publikum. Auswärtige Besucher nutzten die umliegenden Übernachtungsmöglichkeiten, wobei sogar ein „Festspielmenü“ in einem Hotel angeboten wurde. Die Bürgerrundenleiterin Barbara Jäschke und die Teilnehmer der Bürgerrunde waren sich einig, dass die Festspiele eine Erfolgsgeschichte sind und Werbung in den umliegenden Städten vorangetrieben werden sollte. Anschließend stellte sich Werner Hanewinkel, der zukünftige Vorsitzende der Senioren-Union Willich vor und unterbreitete interessante Vorschläge, die Seniorenarbeit in allen 4 Ortsteilen voranzutreiben und vielfältige Hilfen publik zu machen. Thema war auch das Zukunftsprogramm 2020 und die Mitgliederversammlung des CDU Stadtverbandes im November.

Grünes Licht: Innenstadtentwicklung in Alt-Willich soll beginnen

In Kürze beginnt die Sanierung und Erneuerung des Kaiserplatzes in Alt-Willich. „Ein erster Baustein, um die Innenstadt von Alt-Willich weiter zu entwickeln und die Aufenthaltsqualität im Ortskern zu steigern“, so die Geschäftsführerin der CDU-Fraktion und Bürgerrundenleiterin der Willicher Union, Barbara Jäschke.

Auch am Marktplatz soll die Entwicklung der Innenstadt vorangetrieben werden. Die CDU-Fraktion hat sich hierfür einstimmig entschieden. „Wir werden dem Bürgervotum folgen“, so der Fraktionsvorsitzende Johannes Bäumges. „Wichtig ist für uns, dass wir in diesem Zusammenhang aber auch den direkten Kontakt zu den Bürgern und den Einzelhändlern suchen“, ergänzt Barbara Jäschke. Die CDU-Fraktion begrüßt, dass die Verwaltung gemeinsam mit den Mitarbeitern des „Quartierbüros“ zusätzlich den Dialog sucht, um konkrete Wüsche zur Gestaltung des „autofreien Marktplatzes“ von Bürgern, Eigentümern und Einzelhändlern zu berücksichtigen.

„Uns ist aber auch bewusst, dass der „autofreie Markt“ nur ein Baustein bei der Neugestaltung der Willicher Innenstadt sein kann“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Dr. Paul Schrömbges. „Ohne eine Verbesserung der Wohnqualität, des Einzelhandels und der Gastronomie in der Innenstadt läuft die Verbesserung der Aufenthaltsqualität auf dem Marktplatz ins Leere.“ Für ihn ist wichtig, dass auch die anderen Maßnahmen wie das Verkehrskonzept und das Parkleitsystem in einem Gesamtkonzept aufeinander abgestimmt sind. „Dazu müssen wir uns auf konkrete Umsetzungsschritte einigen.“ Aus diesem Grund wird die CDU in der kommenden Woche im Planungsausschuss für den „autofreien Markt“ als Grundlage für den Gestaltungswettbewerb sowie für das vorgeschlagene Verkehrskonzept stimmen.

Wichtig ist für die CDU-Fraktion, dass in diesem Kontext auch der Antrag für ein „Gründerzentrum für den Einzelhandel“ in der Innenstadt schnellstmöglich umgesetzt wird. „Das Gründerzentrum ist eine wichtige Voraussetzung um weiteren Einzelhandel in Alt-Willich anzusiedeln“, so Barbara Jäschke. „Unser Ziel ist es, neben mehr Aufenthaltsqualität auch die Kaufkraft in Willich zu halten.“