Wahlkampfauftaktt im Autokino: „Aufbruch in Willich – Wir wollen die Regiobahn auf den Schützenplatz“

Nach dem rundum gelungenen Open-Air Parteitag, machen wir direkt weiter. Die Auftaktveranstaltung zur Kommunalwahl findet am Mittwoch, 01. Juli um 19:30 Uhr im Autokino auf dem Schützenplatz in Alt-Willich statt.

„Es freut mich sehr, dass es jetzt richtig los gehen kann. Mit unserem Landrat Dr. Andreas Coenen und dem Oberbürgermeisterkandidaten aus Mönchengladbach Frank Boss haben wir richtig spannende Gäste“, betont Christian Pakusch, Bürgermeisterkandidat der CDU Willich.

GRÜNE und CDU: Beigeordnetenwahl sichert Stabilität und Zukunftsfähigkeit der Stadt Willich

Die Wahl von Dr. Raimund Berg zum Beigeordneten für die Geschäftsbereiche Personal und Organisation, Freizeitbad De Bütt und die Gemeinschaftsbetriebe Willich zum 1. Dezember 2020 sowie zum Stadtkämmerer zum 1. Juni 2021 durch den Rat der Stadt Willich sorgt nach Ansicht der Parteivorsitzenden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und CDU, Merlin Praetor und Christian Pakusch, für stabile und zukunftsfeste Verhältnisse in der Verwaltungsführung der Stadt.

Christian Pakusch: „Uns war wichtig, jemanden zu wählen, der

Maßnahmen zur Unterstützung der lokalen Gastronomie

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Für die Gastronomie wird in Nordrhein-Westfalen eine stufenweise Öffnung angestrebt. Ab dem 11. Mai 2020 sollen wieder möglich sein: Gastronomische Angebote in Speisegaststätten, sofern im Innen- und/oder Außenbereich die Einhaltung des Abstandsgebots gewährleistet ist und ein Infektionsschutz- und Hygiene-Konzept durch die Betriebe vorliegt.

Durch die temporäre Schließung der Gastronomie wegen der Corona-Einschränkungen – und die in der Folge abgesagten Großveranstaltungen, z. B. Schützenfeste – entstehen auch der Willicher Gastronomie große finanzielle Einbußen, bis hin zur Existenzgefährdung.

„Da muss schnell und so unbürokratisch wie eben möglich geholfen werden“, so Guido Görtz, Sprecher des CDU-Vorstands in Willich. Eine Forderung, der die Willicher CDU auch konkrete Vorschläge für die Outdoor-Saison 2020 folgen lässt. Ein Verzicht auf Gebühren – auch Pauschalen – für das außengastronomische Angebot soll von Seiten der Stadt Willich für finanzielle Entlastung sorgen. Ebenso sollen die Bereiche mit Außengastronomie angemessen erweitert werden dürfen – das ermöglicht mehr Gäste unter Einhaltung der gebotenen Abstandsregeln.

Einen entsprechenden Antrag hat die CDU jetzt über ihre Fraktion eingebracht. „Gastronomie unterstützen, Gäste schützen – das eine tun, ohne das andere zu lassen“, so die Willicher CDU.

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Zukunftsfähige Verkehrsinfrastruktur für Viersen mit Regiobahn S 28

Die CDU in Viersen und in Willich  haben im Rahmen des neu gegründeten Arbeitskreises „Regiobahn“ unter der Leitung von Ole Wiggers  einen Informationsabend durchgeführt. Besonders interessant war die Präsentation des Geschäftsführers von der Regiobahn, Herr Kunig zum Ausbau der Strecke und den sich daraus ergebenden Möglichkeiten. „Viele Informationen haben wir erhalten zu den Planungszyklen und den sich daraus ergebenden Herausforderungen“, so Ole Wiggers. Zu Gast waren auch Vertreter der CDU Willich, “ ein solches Projekt kann man nur gemeinsam realisieren, es muss ein Gesamtkonsens gefunden werden, auch mit den Mönchengladbachern“, so Sebastian Achten, Parteivorsitzender.

Eine gute Anbindung für Pendler ist ein entscheidender Standortvorteil, schaut man sich die heutige Verkehrssituation an, so kann die Regiobahn zur Entlastung deutlich beitragen“ so Wiggers und Achten unisono. Im Rahmen dieses Arbeitskreises wird sich die CDU weiterhin mit diesem Thema beschäftigen, um eine zukunftsfähige Verkehrsinfrastruktur zu unterstützen.

CDU und GRÜNE in Willich vereinbaren strategische Zusammenarbeit

Bewährtes erhalten und mutig neue Wege gehen“. Nach dieser Maxime haben CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bereits in den vergangenen Wochen und Monaten bei einzelnen Entscheidungen im Willicher Stadtrat und den Ausschüssen zusammengewirkt und beispielsweise einen Antrag zur Weiterentwicklung der Kindergartenlandschaft auf den Weg gebracht. Die Stadtverbände von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Willich sowie die Ratsfraktionen der beiden Parteien haben nun vereinbart, die Stadt Willich gemeinsam strategisch weiterentwickeln und hierfür im Stadtrat bei wegweisenden Entscheidungen zusammenwirken zu wollen.

„Bei allem, was die Parteien trennt und auch in Zukunft trennen wird, haben wir festgestellt, dass wir bestimmte Zielvorstellungen für die Stadt Willich teilen. Das ist die Grundlage dafür, wichtige Entscheidungen der Stadt gemeinsam zu gestalten und Kompetenzen vorhabenbezogen zu bündeln. Dies ist uns in der Vergangenheit bereits gelungen und soll auch in Zukunft erfolgreich gelingen“, sagt Christian Pakusch, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes.

„Wir wollen gemeinsam Verantwortung für die Stadt Willich übernehmen, die sich durch Verlässlichkeit, Transparenz und bürgernahe Modernisierung auszeichnet. Wir sehen eine große Chance für die Zukunft der Stadt Willich darin, unsere unterschiedlichen Sichtweisen, Traditionen und Stile partnerschaftlich, aber eben auch selbstbewusst zu verbinden“, sagt Merlin Praetor, Vorsitzender des Ortsverbandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

Insbesondere bei der Auswahl und Besetzung von Leitungsfunktionen in der Stadtverwaltung wollen die beiden Fraktionen zusammenarbeiten. Im kommenden Jahr ist im Stadtrat über die Besetzung von zwei Beigeordneten-Stellen und im Jahr 2020 über die Besetzung der Stelle des Kämmerers zu entscheiden. Da die derzeitigen Stelleninhaber des Technischen Dezernats, Martina Stall, und des Fachbereichs „Service“, Willy Kerbusch, bereits erklärt haben, für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung zu stehen bzw. gesetzlich nicht zu dürfen, wird es dann zu größeren Veränderungen im Verwaltungsvorstand kommen müssen. Es ist das gemeinsame Ziel der beiden Parteien, diese Veränderungen nachhaltig erfolgreich zu gestalten und die Stadt Willich durch die Auswahl von qualifizierten Persönlichkeiten zusammen voranzubringen. Die CDU wird sich dabei insbesondere mit der Auswahl von qualifizierten Bewerbern für die „gestaltenden“ Fachbereiche „Freizeit, Familie, Sicherheit“ sowie „Natur und Lebensraum“ befassen, während BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN den Schwerpunkt auf den Fachbereich „Service“ legen will.

Beide Parteien erwarten, dass potentielle Inhaber der Beigeordneten-Stellen über die notwendige fachliche Kompetenz und Führungserfahrung verfügen, sich mit der Stadt Willich identifizieren wollen und geeignet sind, die Stadt im Hinblick auf die Herausforderungen der Zukunft voranzubringen. CDU und GRÜNE sehen ebenso, dass alle finalen Kandidaten sich in allen fünf Fraktionen ergebnisoffen vorstellen müssen.

Die strategische Vereinbarung beider politischer Kräfte ist kein Koalitionsvertrag. „Wir haben uns geeinigt, bei Bedarf zusammenzuarbeiten und verfolgen und besitzen eine ähnliche Intention für die Menschen hier vor Ort“, sagt Dr. Raimund Berg, Vorsitzender der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

„Außerdem ist es selbstverständlich, dass die Mitglieder des Rates und der Fraktionen in ihren Entscheidungen immer unabhängig sind, wie es das Gesetz fordert“, erklärt Johannes Bäumges, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Willich.

Ein Ort des Miteinanders

Der heimische Bundestagsabgeordnete, Uwe Schummer, besuchte die neue Begegnungsstätte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) am Kirchplatz in Anrath. Der Politiker machte sich ein Bild der Arbeit von der Leiterin der Begegnungsstätte, Eva Abels und ihrem großen Team an Ehrenamtlern. „Ohne die vielen Freiwilligen könnten wir ein solch tolles Angebot in Anrath nicht anbieten“, unterstreicht die Leiterin.

Fünf Mal in der Woche wird in der Begegnungsstätte deutsch „gepaukt“. Das das Lernen an dem Ort Spaß macht, kann Uwe Schummer bei seinem Rundgang schnell feststellen. Er selbst will die Arbeit auch unterstützen und brachte Deutsch-Lernbücher des Goethe-Institutes mit. Eva Abels und ihr Team haben einen Katalog zusammengestellt, den sie mit dem Abgeordneten besprechen und um seine Unterstützung bitten. Beispielsweise kann das Außengelände der Einrichtung aufgrund von Brandschutzproblemen und Umbaumaßnahmen am Nachbargebäude auch ein Jahr nach der Eröffnung immer noch nicht genutzt werden. „Dafür werde ich Kontakt mit der Bauverwaltung aufnehmen, damit die Außenfläche endlich genutzt werden kann“, verspricht der Abgeordnete.

Neben diesen Themen freut sich Schummer darüber, dass der Slogan des DRK „Von Anrathern – für Anrather“ in der Begegnungsstätte gelebt wird.

Jeder ist herzlich eingeladen, ehrenamtlich am Aufbau und der Gestaltung der neuen Begegnungsstätte mitzuwirken. „Es freut mich, dass die Begegnungsstätte ein Ort des Miteinanders und des füreinander Daseins geworden ist“, so Schummer

Festspiele, Senioren – Bürgerrunde Alt-Willich

Das Thema der Alt-Willicher Bürgerrunde in der Gaststätte „Hött“ war u.a. der Festspielsaison 2015 gewidmet. Sabine Mroch, die Vorsitzende des Festspielvereins, konnte ein durchweg positive Bilanz ziehen. Der neue Intendant Jan Bodinus begeisterte mit seinem Programm, dem nationalen Star Michael Schanze und weiteren tollen Schauspielern das Publikum. Auswärtige Besucher nutzten die umliegenden Übernachtungsmöglichkeiten, wobei sogar ein „Festspielmenü“ in einem Hotel angeboten wurde. Die Bürgerrundenleiterin Barbara Jäschke und die Teilnehmer der Bürgerrunde waren sich einig, dass die Festspiele eine Erfolgsgeschichte sind und Werbung in den umliegenden Städten vorangetrieben werden sollte. Anschließend stellte sich Werner Hanewinkel, der zukünftige Vorsitzende der Senioren-Union Willich vor und unterbreitete interessante Vorschläge, die Seniorenarbeit in allen 4 Ortsteilen voranzutreiben und vielfältige Hilfen publik zu machen. Thema war auch das Zukunftsprogramm 2020 und die Mitgliederversammlung des CDU Stadtverbandes im November.

Grünes Licht: Innenstadtentwicklung in Alt-Willich soll beginnen

In Kürze beginnt die Sanierung und Erneuerung des Kaiserplatzes in Alt-Willich. „Ein erster Baustein, um die Innenstadt von Alt-Willich weiter zu entwickeln und die Aufenthaltsqualität im Ortskern zu steigern“, so die Geschäftsführerin der CDU-Fraktion und Bürgerrundenleiterin der Willicher Union, Barbara Jäschke.

Auch am Marktplatz soll die Entwicklung der Innenstadt vorangetrieben werden. Die CDU-Fraktion hat sich hierfür einstimmig entschieden. „Wir werden dem Bürgervotum folgen“, so der Fraktionsvorsitzende Johannes Bäumges. „Wichtig ist für uns, dass wir in diesem Zusammenhang aber auch den direkten Kontakt zu den Bürgern und den Einzelhändlern suchen“, ergänzt Barbara Jäschke. Die CDU-Fraktion begrüßt, dass die Verwaltung gemeinsam mit den Mitarbeitern des „Quartierbüros“ zusätzlich den Dialog sucht, um konkrete Wüsche zur Gestaltung des „autofreien Marktplatzes“ von Bürgern, Eigentümern und Einzelhändlern zu berücksichtigen.

„Uns ist aber auch bewusst, dass der „autofreie Markt“ nur ein Baustein bei der Neugestaltung der Willicher Innenstadt sein kann“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Dr. Paul Schrömbges. „Ohne eine Verbesserung der Wohnqualität, des Einzelhandels und der Gastronomie in der Innenstadt läuft die Verbesserung der Aufenthaltsqualität auf dem Marktplatz ins Leere.“ Für ihn ist wichtig, dass auch die anderen Maßnahmen wie das Verkehrskonzept und das Parkleitsystem in einem Gesamtkonzept aufeinander abgestimmt sind. „Dazu müssen wir uns auf konkrete Umsetzungsschritte einigen.“ Aus diesem Grund wird die CDU in der kommenden Woche im Planungsausschuss für den „autofreien Markt“ als Grundlage für den Gestaltungswettbewerb sowie für das vorgeschlagene Verkehrskonzept stimmen.

Wichtig ist für die CDU-Fraktion, dass in diesem Kontext auch der Antrag für ein „Gründerzentrum für den Einzelhandel“ in der Innenstadt schnellstmöglich umgesetzt wird. „Das Gründerzentrum ist eine wichtige Voraussetzung um weiteren Einzelhandel in Alt-Willich anzusiedeln“, so Barbara Jäschke. „Unser Ziel ist es, neben mehr Aufenthaltsqualität auch die Kaufkraft in Willich zu halten.“

Jünger, bunter, weiblicher – reicht das?!

Mitte dieses Jahres verkündete der neue CDU-Generalsekretär, Dr. Peter Tauber MdB, dass er die Union reformieren wolle, um dem Mitgliederschwund der letzten Jahre entgegenzuwirken und die Partei unter dem Leitmotiv „jünger, bunter, weiblicher“ zukunftsfest zu machen. Die MIT Willich lud nun zu einer Diskussionsveranstaltung mit der Frage, ob der gewählte Ansatz der richtige sei und es bessere Möglichkeiten gebe, Alt- und Neumitglieder gleichermaßen anzusprechen. Kann die CDU das gewachsene Bedürfnis nach Mitbestimmung und stärkerer Demokratisierung aufnehmen und mit frischen Ideen von den Parteien abgrenzen, anstatt sich ihnen anzugleichen? Ist es möglich, den Kanzlerkandidaten in einer Vorwahl von den Parteimitgliedern bestimmen zu lassen? Sollten Abgeordnete den Großteil der Delegierten auf Parteitagen ausmachen und wäre einer Verjüngung des politischen Betriebes besser umgesetzt, wenn die Wiederwählbarkeit als Abgeordneter beschränkt wäre? Diese und weitere Fragen wurden mit Jan Schoofs, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaften der Universität Duisburg-Essen, und Birgit Kelle, Journalistin und Autorin, unter Moderation von Stefan Simmnacher, MIT-Landesgeschäftsführer, diskutiert. Um der Politikverdrossenheit entgegen zu wirken dürften die Parteien nicht weiter bloße Service-Einrichtungen für ihre Mandatsträger sein. Sie müssten weg von den Rundmails von der Parteispitze an die Mitglieder, in denen zu bestimmten Themen meist nur kurz und knapp die Meinungen der Basis gefragt seien. Ziel der Parteiarbeit heute müsse eine wirkliche Zusammenarbeit, mehr Transparenz und Ehrlichkeit sein, um Parteimitglieder zu aktivieren beziehungsweise neue zu gewinnen, war der Grundtenor des Abends. Frank Andreas Heublein, stellvertretender Vorsitzender der MIT Willich, stellte zu Beginn die Leitmotive des CDU-Generalsekretärs vor. „Aber was ist mit den älteren Mitgliedern oder mit den Männern, die dürfen wir nicht verprellen“, entgegnete Birgit Kelle. Gemeinsam mit Jan Schoofs begaben sich die Beiden zunächst auf Ursachenforschung. „Früher bin ich wegen der Familienpolitik in die Partei eingetreten, heute bin ich noch dabei, trotz der Familienpolitik …“, so Kelle. Egal, ob beim Betreuungsgeld oder bei der Frauenquote, stellte die Journalistin nicht nur in diesen Punkten eine erhebliche Diskrepanz zwischen der Basis und der Partei- und Faktionsspitze fest. „Ist das Leitmotiv nicht nur eine plumpe Parole und kratzt nur an der Oberfläche?“, fragte provokativ Stefan Simmnacher. Anstatt nach außen jünger, bunter und weiblicher zu werden, sollte man lieber erst einmal von innen heraus authentischer und ehrlicher sein. Darin waren sich die Experten einig. Dass durchaus ein Potenzial da ist, sich einzubringen, hätten beispielsweise in Willich auch andere Initiativen bewiesen.

(Bild: v.l. Stefan Simmnacher, Birgit Kelle, Jan Schoofs)

Frist für Einwendungen gegen Überschwemmungsgebiet am Grenzweg abgelaufen – CDU beantragt Arbeitskreis Wassermanagement

Viele Bürger aus Neersen haben Einsprüche gegen die geplante Ausweisung eines Überschwemmungsgebiet am Grenzweg eingereicht. Nanette Amfaldern, Vorsitzende des Umweltausschusses, begrüßt die Vielfalt der Argumente: „Je mehr Argumente von unterschiedlichen Seiten gegen die Ausweisung vorgebracht werden, desto genauer muss sich die Bezirksregierung hiermit auseinandersetzen.“ Die Ausweisung hätte weitreichende Folgen für die Grundstückseigentümer, zu denen auch die Stadt Willich gehört. Die Frist für Einwendungen ist jetzt abgelaufen und die Bezirksregierung hat der Technischen Beigeordneten der Stadt Willich Martina Stall zugesagt, mit den betroffenen Bürgern in den nächsten Wochen ein Gespräch zu führen. Die Bezirksregierung kann dann möglicherweise bereits auf die vorgebrachten Einwendungen reagieren und die Fragen beantworten.

Die CDU in Willich möchte sich den Problemen mit Grundwasser und Hochwasser grundsätzlicher beschäftigen. Auf Antrag der CDU Fraktion hat der Umweltausschuss der Stadt Willich in seiner letzten Sitzung beschlossen, einen Arbeitskreis Wassermanagement einzurichten. Ziel ist es, das Thema Wasser in der Stadt Willich zu begleiten. So treten immer wieder Probleme durch einen zu hohen Wasserstand der Niers auf, auch die unzureichende Pflege der zulaufenden Gräben wird von der Bevölkerung bemängelt. „Es ist wichtig, alle betreffenden Akteure an einen Tisch zu holen“, so Guido Görtz, stellvertretender Bürgermeister und Sprecher der CDU im Umweltausschuss. Wasser- und Bodenverband, Niersverband, aber auch die Stadt Mönchengladbach und nicht zuletzt betroffene Anwohner sowie interessierte Bürger sind nunmehr im Arbeitskreis aufgerufen, gemeinsam ein Konzept entwickeln, das sich der Wasserthematik annimmt. Auslöser für den Antrag sei unter anderem der Hilferuf der Anwohner des Grenzwegs gewesen, sagte Heinz Amfaldern, stellvertretender Parteivorsitzender der CDU und Bürgerrundenleiter in Neersen. In den Diskussionen mit den Bürgern waren immer mehr Fragen aufgekommen, die auch nach Ansicht von Nanette Amfaldern einer näheren Behandlung durch ein fachkundiges Gremium bedürfen. Es gilt hier gemeinsam nach Lösungsansätzen zu suchen, die den Bürgern helfen, aber auch von den betroffenen Verbänden mitgetragen werden können, um zu einem nachhaltigen Ergebnis zu kommen, so Amfaldern.