Eltern werden bei Beiträgen entlastet

„Eine gute Nachricht für unsere Eltern,“ stellt Barbara Jäschke fest, Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses der Stadt Willich. „In der vorigen Woche hatte der Rat die Erhebung der Elternbeiträge für die Grundschulbetreuung von Februar bis Mai ausgesetzt. Nun hat das Land NRW die endgültige Gestaltung gemeinsam mit den Kommunalen Spitzenverbänden beschlossen.“

Rückwirkend werden die Elternbeiträge für den Zeitraum Februar bis einschließlich Mai 2021 teilweise oder vollständig erstattet. Für den Monat Februar werden die vollen Elternbeiträge erstattet, und zwar jeweils hälftig durch die Kommune und das Land. Für die Monate März und bis einschließlich Mai 2021 werden 50 Prozent erstattet, ebenfalls jeweils hälftig durch die Kommune und das Land. Bereits im Januar waren die Elternbeiträge vollständig erstattet worden.

„Eltern haben in den vergangenen Pandemie-Monaten die Doppelbelastung Homeoffice, Homeschooling und Kinderbetreuung gemeistert und leisteten einen enormen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie. Dafür sind wir den Eltern sehr dankbar und erkennen diese enorme Leistung mit Hochachtung an“, so CDU-Obmann Florian Purnhagen, „Land und Kommunen haben weitere Gespräche in diesem Sinne zugesagt, sollte es im zweiten Halbjahr erneut zu Einschränkungen für Kitas und Offene Ganztagsschulen kommen.“ Als Fazit Jäschke hält fest: „Eine konstruktive Arbeit der kommunalen Familie mit Unterstützung des Familienministers Dr. Joachim Stamp und des Finanzministers Lutz Lienenkämper.“

Einstimmige Unterstützung im Vorstand: Görtz zur Landtagskandidatur bereit

Der Vorstand der Willicher CDU unterstützt eine Kandidatur von Guido Görtz für den Düsseldorfer Landtag. Das Gremium beschloss am Mittwochabend einstimmig eine entsprechende Empfehlung für eine CDU- Mitgliederversammlung am 1. Juli. Der  1. stellvertretende Bürgermeister Guido Görtz, derzeit kommissarischer Vorsitzender der CDU-Willich, erklärte seine Bereitschaft, sich bei der Landtagswahl im Mai 2022 um das Direktmandat im Wahlkreis Viersen I (Viersen, Willich, Schwalmtal) zu bewerben: „Ich freue mich sehr, und es ehrt mich außerordentlich, dass nach den prominenten Spitzenpolitikern Nanette Amfaldern, Christian Pakusch und Uwe Schummer auch der Stadtverbandsvorstand der CDU in Willich meine Kandidatur für den Landtag befürwortet. Ich werde alles dafür tun, das Mandat für die CDU zu erringen, um dann in der Landespolitik die Interessen der Menschen im Kreis Viersen zu vertreten.“

Die Mitgliederversammlung der CDU-Willich beginnt am 1. Juli um 18 Uhr in der Jakob-Frantzen-Halle, wo die aktuellen Corona-Auflagen eingehalten werden können. Bei dem Präsenzparteitag soll auch die Wahl des Vorstands nachgeholt werden. Wegen der Kontaktbeschränkungen gab es im Mai ein Briefwahlverfahren mit vorgelagertem Digitalformat, das zu klaren Ergebnissen führte, jedoch aus formalrechtlichen Gründen angefochten wurde. „Es tut uns leid, dass wir die Mitglieder nun erneut an die Wahlurnen rufen müssen. Aber die sehr vereinzelte Kritik am Digital- und Briefwahlverfahren macht dies unausweichlich, da wir rechtssicher und von möglichst allen Mitglieder unterstützt arbeiten wollen“, erklärt Guido Görtz, derzeit kommissarischer Vorsitzender der CDU-Willich.

Haushaltsrede 2021 kurz und deutlich

„In 5 Minuten alles zu sagen, zwingt zu konzentrierten Aussagen,“ bewertet CDU-Fraktionschef Paul Schrömbges die Situation der Haushaltsreden dieses Jahres. Die Fraktionsvorsitzenden im Willicher Stadtrat hatten sich verständigt, die programmatischen Reden in diesem Jahr kurz zu halten.

„Der Rat ist das parlamentarische Gremium unserer Stadt, das seine Aufgaben wahrnimmt. Das Recht auf einen eigenen Haushalt ist ein Kernrecht der Demokratie in unserer Stadt.“ Alle Schutzvorkehrungen seien getroffen, um die Sitzung stattfinden zu lassen. „Wenn der Haushaltsbeschluss vertagt wird, darf die Stadt z.B. keine freiwilligen Zahlungen an Vereine und Verbände leisten.“

Der städtische Haushalt 2021 sei von Steuerausfällen und hoher Neuverschuldung gekennzeichnet. „Die Situation muss man regeln, die Stadt muss handlungsfähig bleiben.“ Zum Glück habe man in Willich die Schulden der Stadt in den vergangenen Jahren deutlich reduziert. „Das kommt uns jetzt zugute.“ Im laufenden Jahr müsse man sich deshalb vor allem um das Notwendige kümmern. „Hervorzuheben ist, dass es einen Notfonds für Gastronomie und Einzelhandel geben soll, der beim Neustart nach der Pandemie in Willich helfen soll.“

Die CDU-Fraktion werde ihre Entscheidungen mit Blick auf das Ganze der Stadt treffen: „Soziales, Ökologie und die Stabilisierung der Betriebe in unserer Stadt stehen im Mittelpunkt.“ Bewährtes werde fortgesetzt: „Bildung, Kultur, Digitalisierung, Verkehr sind auf hohem Niveau finanziert.“ Eines der Kernthemen der kommenden Jahre sei die Verbesserung der Wohnsituation in Willich. „CDU, SPD und FDP sind einig darin, sich in diesem Jahr inhaltlich zu verständigen und von 2022 an pragmatisch in die Umsetzungsphase zu gehen.“

Bei allen Schwierigkeiten schaut Schrömbges optimistisch nach vorne: „Wir werden mit Bürgermeister Pakusch zusammen in und für Willich die Krise bewältigen.“

Bedarf für Schulpsychologen überprüfen

„Wir müssen uns der Rechtsauffassung des Kreises beugen,“ stellt Christian Dern, CDU-Obmann im  Schulausschuss, fest. Dern weiter: „Wir bedauern als CDU sehr, dass unsere Stadt für die Willicher Schulen keinen Schulpsychologen einstellen darf, werden aber mit dem Kreis ins Gespräch gehen, um gemeinsam eine gute Lösung für Willich zu finden. Wir wollen neben der Schulsozialarbeit auch Schulpsychologen in den Schulen anbieten.“ Der Antrag aus der letzten Ratsperiode sei damit vom Tisch, „das Problem ist aber nicht gelöst,“ ergänzt Barbara Jäschke, Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses.

„Es ist unstreitig, dass die kleinen und großen Schüler/innen immer mehr psychologische Unterstützung benötigen.“ Dies habe die Situation vieler Kinder in der Corona-Zeit nochmals verdeutlicht. „Wir erwarten, dass der Bedarf an Schulpsychologen auf Kreisebene geprüft und der Einsatz der Schulpsychologen verbessert wird.“ Die CDU werde die Kreistagsabgeordneten bitten, entsprechend tätig zu werden. Auf Antrag der CDU war die Stelle eines Schulpsychologen 2019 eingerichtet, aufgrund rechtlicher Bedenken des Kreises nicht besetzt worden. Der Kreis Viersen hat nun im Einvernehmen mit der Bezirksregierung abschließend festgestellt, dass die Schulpsychologen nur auf Kreisebene angestellt werden.

Klartext gesprochen – über Marathon, Corona und die K-Frage in der Union

Interessanter Talk von Willichs kommissarischem CDU-Vorsitzenden Guido Görtz mit dem aktuellen CDU-Bundestagsabgeordneten aus dem Kreis Viersen Uwe Schummer .

Fazit: Politik ist ein Marathon – Ausdauer ist gefragt. Corona bundeseinheitlich bekämpfen und impfen, impfen, impfen. K-Frage – kurzfristige Umfragen sind kein guter Ratgeber (siehe Marathon!). Als CDU-Stadtverband am Niederrhein sind wir keine Dependance der CSU aus Bayern. Klare Botschaft aus dem Talk: Loyale Unterstützung für den CDU Bundesvorsitzenden aus NRW, Rückenwind für Armin Laschet!

In den kommenden Tagen folgt ein ausführliches Video des Gesprächs.

Jugendkultur vielfältiger unterstützen

Wir möchten, dass die Musikszene für Jugendliche gefördert wird, die Graffiti- und Skater-Szene ihren Platz finden und dazu Räume und Möglichkeiten zur Verfügung gestellt werden,“ erläutert Florian Purnhagen, CDU-Obmann im Jugendhilfeausschuss, den Antrag der CDU-Fraktion. Zwar gebe es in Willich vielfältige Angebote für alle Altersgruppen in Vereinen und Einrichtungen. „Es gibt aber einen zusätzlichen Bedarf bei den Jugendlichen, wie auch die zahlreichen ‚wilden Treffpunkte‘ belegen.“

Barbara Jäschke, CDU-Ratsfrau und Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses ergänzt, dass es ihrer Ansicht nach an einem ständigen Update mangelt: „Bei der Planung und Durchführung von Angeboten für Jugendliche sollten die Betroffenen mit am Tisch sitzen.“ Ein ‚runder Tisch‘ von Verantwortlichen und Jugendlichen könnte hier Abhilfe schaffen. Wünschenswerte wäre nach Jäschke, dass die Jugendlichen mitgestalten und „auch mit Verantwortung übernehmen, wie es die Skater zuletzt vorgemacht haben.“

Möglicherweise bedarf es auch einer besseren und regelmäßigeren Koordinierung zwischen den bestehenden Einrichtungen: „Das System muss dynamischer werden.“ Jäschke wird das Thema auf die Tagesordnung des Jugendhilfeausschusses nehmen. „Vielleicht hilft der Kulturausschuss mit.“

FU Willich lässt Blumen sprechen…

Trotz Abstand miteinander verbunden, füreinander da sein – für die Frauen in der CDU Willich eine Selbstverständlichkeit. Auch in Corona Zeiten besucht die Frauen Union Willich (FU) die Willicher Senioreneinrichtungen um – natürlich kontaktlos – mit einem österlichen Blumengruß etwas Freude zu schenken. „Unsere klare Botschaft: Wir denken in dieser schwierigen Zeit auch an unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger“, so Willichs FU-Vorsitzende Barbara Jäschke.

Mit Unterstützung der Gärtnerei Kottal aus Anrath konnten 300 duftende Nelken rechtzeitig zum Osterfest angeliefert werden. „Verlässlichkeit, Beständigkeit und die Pflege von Traditionen sind uns sehr wichtig“, so Barbara Jäschke.

Willicher MIT fordert städtische Unterstützung für Unternehmen

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Willich (MIT) fordert städtische Unterstützung für die Willicher Unternehmen. In Gesprächen mit betroffenen Unternehmen in den letzten Wochen hat sie vielfach erfahren, dass die Corona Pandemie die wirtschaftliche Entwicklung vieler Unternehmer im Stadtgebiet aktuell hemmt.

Kitalandschaft und Jugendarbeit in der Stadt Willich

Die Stadt Willich bietet Familien eine gute Kindergartenlandschaft. Der Qualitätsstandard ist im Vergleich zu anderen Städten auf einem hohen Niveau. Auch der Bereich Großtages- und Tagespflege ist im gesamten Stadtgebiet in den letzten Jahren stetig erweitert worden und bildet eine gute Alternative, die zum Teil fehlenden Kitaplätze, mit diesen Einrichtungen aufzufangen. Um den Rechtsanspruch nach einem Kitaplatz gerecht und die Überbelegungen der letzten Jahre abbauen zu können, werden in allen Stadtteilen neue Kindergärten gebaut.

Gräber verlangen Respekt

„Wer das Schicksal der jüdischen Familie Lion aus Willich in Nazi-Zeit kennt, wird verschämt auf den Zustand der Grabsteine blicken.“ Paul Schrömbges erinnert daran, dass die Nachfahren der Familie bis heute aus den USA anreisen, um die Gräber ihrer Familie zu besuchen. „Leider sind die Grabsteine in einem beklagenswerten Zustand.“