Hospiz für Willich

„Wir haben uns in der Fraktion im Rahmen der Beratungen für den städtischen Haushalt auch mit zahlreichen Themen beschäftigt, die nicht unmittelbare finanzielle Auswirkungen haben,“ blickt Fraktionschef Paul Schrömbges auf die Klausurtagung seiner Fraktion zurück. „Ein besonderes Anliegen sind uns sozialpolitische Themen, die den Menschen nahe sind.“ Die Aussprache über die die Pflegesituation in Willich legte es für Barbara Jäschke nahe, dabei den Blick auch auf die letzte Phase des Lebens zu richten. „Ich bin nun schon lange in der Sozialpolitik unterwegs,“ so Jäschke. „Die Behandlung des Themas ‚Sterben und Tod‘ ist dabei noch nicht thematisiert worden.“ In der letzten Sozialausschusssitzung habe eine Referentin über die Hospizarbeit berichtet. Das habe sie nachdenklich gestimmt. „Im Kreis gibt es ein Hospiz in Dülken – ist das nicht zu wenig?“ Die CDU-Fraktion habe sich entschlossen, die Verwaltung mit der Prüfung zu beauftragen, ob nicht auch in Willich ein Hospiz eingerichtet werden könne oder solle. „Wir wissen, dass das ein wirtschaftlich und organisatorisch schwieriges Thema ist. Aber um der Sterbenden willen bitten wir um Antworten.“ Jäschke: „Ergebnisoffen. Aber: es muss eine gute Lösung sein.“

Notschlafstellen für junge Erwachsene

„In den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu Notsituationen: junge Erwachsene mussten ‚von jetzt auf gleich‘ das Elternhaus verlassen und benötigten eine Notunterkunft,“ umschreibt die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Barbara Jäschke ein aktuelles Problem. Die Instrumente der Jugendhilfe wie Streetwork und Jugendfreizeiteinrichtungen könnten hier nicht helfen: „Es geht um eine Unterkunft für Tage oder Wochen.“ Auch Verwandte stünden den ‚Jungen Obdachlosen‘ nicht selbstverständlich für derartige Hilfen zur Verfügung: „Eine Frage der räumlichen Möglichkeiten, auch der kommunikativen Situation.“

Florian Purnhagen, Sprecher der CDU im Jugendhilfeausschuss, weist auf die guten Erfahrungen mit der Trafo-Ladestation in Anrath hin, in der junge Erwachsene zwischen 18 und 27 Jahren, die von Obdachlosigkeit bedroht sind, kurzfristig untergebracht und betreut werden können. „Wir bitten die Verwaltung, von dieser Erfahrung ausgehend weitere Vorschläge zu entwickeln.“ Wichtig sei, dass den jungen Menschen in einer ernsten Krisensituation nachdrücklich geholfen werde, eine Perspektive für ihr Leben zu entwickeln. Nach Möglichkeit sollten die Unterbringungsmöglichkeiten in allen Stadtteilen angesiedelt werden.

Prüfung angeregt

Die Lokalpresse berichtet heute von einem „CDU-Plan“, wonach die Amtszeit von Willy Kerbusch verlängert werden solle. Hierzu erklärt Johannes Bäumges, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Willich: „Von einem „Plan“ kann man für die CDU-Fraktion sicherlich nicht sprechen. Bei uns wurde fraktionsintern bislang lediglich die Prüfung angeregt, ob die Amtszeit des Kämmerers Willy Kerbusch […]

Ein wichtiger Schritt für den Vereinssport

Gute Nachricht für die Willicher Fußballvereine: Am vergangenen Montagabend wurde in der Sitzung der Willicher CDU-Fraktion noch intensiv mit der Beigeordneten Brigitte Schwerdtfeger über die Anordnung gesprochen, wonach auf den Willicher Sportanlagen – auch bei Ballsportarten – nicht mit dem Ball trainiert werden darf. Diese Anordnung wurde mit möglichen Infektionsrisiken begründet.   Nunmehr kann Franz […]

Aufstellungsparteitag findet im Sport- und Freizeitzentrum statt

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Normalerweise messen sich Sportler auf der Anlage des DJK VfL Willich – am 08. Juni 2020 läuft sich die Willicher CDU für die Kommunalwahl 2020 warm.

„Gesundheitsschutz, Abstandsgebote, Hygieneregeln, Rechtssicherheit – von diesen Grundsätzen haben wir uns leiten lassen, als wir uns zu einem Open-Air-Parteitag entschlossen haben“, so Guido Görtz, der aktuell für die CDU Willich spricht. Diese Aufstellungsversammlung ist quasi der Start in den Wahlkampf 2020. Die Bürgerinnen und Bürger haben die Wahl zwischen dem Langstreckenläufer, der mit Ausdauer und Geschick über die ganze Distanz erfolgreich ist, oder dem Sprinter, der nur kurz zu glänzen vermag. Ganz bewusst hat sich die Willicher CDU gegen einen Frühstart beim Wahlkampf ausgesprochen, gab und gibt es in Zeiten der Corona-Pandemie doch weitaus größere und wichtigere Herausforderungen.

„Neben der Symbolkraft des Versammlungsortes, können wir so auch die Verbundenheit zu den Willicher Vereinen und zum Willicher Sport unterstreichen“, so der stellvertretende Vorsitzende der CDU Willich, Jens Lenz. Ganz praktisch bietet die Sportanlage den rund 750 Willicher CDU- Mitgliedern ausreichend Platz, so dass die angebrachten Abstände problemlos zu realisieren sind. Es gibt überdachte Bereiche, die bei Bedarf zu erweitern sind und ausreichenden Parkraum. Für genügend Sitzmöglichkeiten, sanitäre Einrichtungen und einen unterstützenden Sanitätsdienst wird natürlich auch gesorgt.

„Eine besondere Location, die Personalangebote der Willicher Christdemokraten für den Stadtrat, den Kreistag und für das Bürgermeisteramt – einem großen Ereignis steht also nach menschlichem Ermessen nichts mehr im Wege“, so die Geschäftsführerin der CDU Willich, Elisabeth Siemes.

„Anpfiff“ im Stadion des DJK VfL Willich ist am 08. Juni 2020 um 18:00Uhr

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Fehlende Bäume ersetzen und zusätzlichen Baumbestand schaffen

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Für Bäume, die auf städtischen Flächen aufgrund besonderer Witterungsbedingungen oder aufgrund von Rodungen weggefallen sind, sollen künftig neue Bäume gepflanzt werden. Dies hat die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Willich beantragt und verweist dabei darauf, dass viele Bäume im Stadtgebiet in den letzten Jahren beispielsweise aufgrund von Sturm oder Trockenheit weggefallen und nicht immer ersetzt worden sind. Außerdem soll die Stadtverwaltung beauftragt werden zu prüfen, in welcher Form und Anzahl die Anpflanzung eines zusätzlichen Baumbestandes auf städtischen Flächen, die derzeit nicht der Landwirtschaft zur Verfügung stehen, sinnvoll ist.

„In den letzten Jahren sind zahlreiche Bäume im Stadtgebiet Willich weggefallen. Wenn die Gründe hierfür auch unterschiedlich sind, angefangen bei Krankheiten der Bäume, Trockenheit, Gefahren oder Stürmen, wollen wir nicht einfach hinnehmen, dass für die weggefallenen Bäume kein Ersatz geschaffen wird.“ sagt Ratsfrau Stephanie Worms, die den Antrag innerhalb der Fraktion angeregt hatte. Die Union möchte mit ihrem Antrag einen weiteren Beitrag zum aktiven Klimaschutz leisten, denn der von ihr gewünschte zusätzliche Baumbestand kann nachhaltig zur Verbesserung der Luftqualität beitragen als auch temperaturregulierend wirken.

Johannes Bäumges, Vorsitzender der CDU-Fraktion sagt: „Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Für die CDU-Fraktion mit ihrem christlichen Wertefundament ist der Klimaschutz ein zentrales Anliegen, denn es geht um die Bewahrung der Schöpfung für künftige Generationen.“

Dass in Willich viel für den Klimaschutz getan wurde und wird, unterstreicht Nanette Amfaldern, Vorsitzende des Willicher Umweltausschusses: „Die Stadt Willich hat sich den Herausforderungen des Klimawandels seit den 90er-Jahren gestellt und engagiert sich bereits in einer Vielzahl diverser Projekte zur Steigerung der Energieeffizienz, zur Verbesserung des Klimaschutzes und zum verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien. Es wurden und werden zahlreiche Maßnahmen und Projekte im Bereich Klimaschutz beschlossen und umgesetzt. Dazu gehören beispielsweise das Förderprogramm für den Neubau von Energieeffizienz- und Passivhäusern, die Energieberatung im Energiezentrum Willich, das Förderprogramm für energetische Sanierungen, das STADTRADELN und das Förderprogramm für Dachbegrünungen.“

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Transparenz über Sportflieger herstellen

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Haben sich die Flugrouten von Sportfliegern bzw. kleineren Flugzeugen über dem Willicher Stadtgebiet verändert und werden die Routen mehr frequentiert als noch vor wenigen Jahren? Zu diesen Fragen möchte die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Willich jetzt  Antworten und hat deshalb eine entsprechende Anfrage an den Bürgermeister der Stadt Willich gerichtet. Vermutlich wird die Stadtverwaltung zur Beantwortung der Fragen, auch Auskünfte von den zuständigen Stellen wie zum Beispiel der Deutschen Flugsicherung einholen.
Ratsfrau Stephanie Worms, die die Anfrage angeregt hatte, nachdem sie von mehreren Bürgern auf das Thema angesprochen worden war, sagt: „Viele Bürger haben mir gesagt, dass sie im letzten halben Jahr einen steigenden Luftverkehr, vor allem am Wochenende, von Sportfliegern bzw. kleineren Flugzeugen, beispielsweise über dem Wohngebiet Wekeln, beobachtet haben. Diesen Hinweisen soll jetzt nachgegangen werden, in dem über die tatsächliche Nutzung des Luftraums über dem Willicher Stadtgebiet durch Sportflieger Transparenz geschaffen wird.“

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Fürsorge wegen Coronavirus – CDU Willich wartet noch mit Aufstellungsparteitag

„Kein Mandat der Welt rechtfertigt die Inkaufnahme eines gesundheitlichen Risikos, deshalb wird die CDU Willich nicht zum ins Auge gefassten Termin (23. März 2020) zum Aufstellungsparteitag einladen“, so Guido Görtz, der derzeit für den geschäftsführenden Vorstand der CDU Willich spricht. Man wird die Entwicklungen um den Coronavirus und den Umgang damit genau beobachten, die Situation verantwortungsvoll nach Faktenlage bewerten und zu angemessener Zeit wieder auf die Willicher CDU- Mitglieder zukommen. In einer Sondersitzung des CDU-Vorstands am gestrigen Montagabend wurde dieses Vorgehen ohne Gegenstimme beschlossen. Görtz informierte direkt im Anschluss der Sitzung die Zeltwirtin (als Tagungsort war das Festzelt – nach dem Märzenfest – vorgesehen) über dieser Entscheidung. „Sicher fiebern sehr viele den Nominierungsentscheidungen der Willicher Christdemokraten entgegen, nicht zuletzt die Kandidatinnen und Kandidaten selbst, in dieser Situation hat aber die Fürsorge für unsere Mitglieder und für alle potentiellen Besucher absoluten Vorrang“, so Guido Görtz. Bei der Mitgliederentwicklung wird es sich beim Parteitag der CDU Willich aller Voraussicht nach um eine Großveranstaltung handeln, daher möchten die Verantwortlichen die allgemeinen Ratschläge der Experten befolgen und selbst einen Beitrag zu einer Eindämmung des Coronavirus leisten. In solch einer Situation musste noch kein Willicher Parteivorstand Kandidatinnen und Kandidaten nominieren und Wahlkampf machen, da gibt es keine Blaupause, und so lobt Görtz ausdrücklich das schnelle Zusammentreten des CDU-Vorstands, die Entscheidungsstärke und das Krisenmanagement.

Doppelzüngigkeit der SPD bei den Tiny-Häusern

Für nicht akzeptabel hält Dieter Lambertz, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Willich und deren Obmann im Sozialausschuss, die jüngste Pressemitteilung der Willicher SPD. In dieser Pressemitteilung, die unter der Überschrift steht „SPD und Winkels möchten bezahlbaren Wohnungsbau statt CDU-Campingplätze“, kritisiert die SPD einen Antrag der CDU, in der die Union eine Prüfung anregt, inwieweit für Tiny-Häuser in Willich ein Bedarf besteht und wo diese im Stadtgebiet ggf. realisiert werden könnten.
Dieter Lambertz sagt: „Nachdem wir den von Ratsfrau Barbara Jäschke angeregten Prüfantrag der CDU-Fraktion zu den Tiny-Häusern vom 09.11.2019 in der Sitzung des zuständigen Sozialausschusses unserer Stadt am 19.02.2020 vorgestellt hatten, wurde dieser Antrag von anderen Fraktionen und durch die Fachverwaltung begrüßt und sodann einstimmig beschlossen. Wenn sich jetzt der Bürgermeisterkandidat der SPD, Dieter Winkels, hinstellt und auf den Prüfantrag mit Unverständnis reagiert, so handelt er doppelzüngig, denn man kann ja nicht den Antrag im Ausschuss einerseits mit beschließen und dann andererseits anschließend den Weg in die Presse suchen, um den Antrag dort als Frechheit zu kritisieren. Im übrigen ist Herr Winkels ja auch noch Vorsitzender des Sozialausschusses.“
Auch die Aussage, die CDU habe in Willich fast ausschließlich große Häuser und noch größere Grundstücke für Besserverdienende gebaut und ausgelobt, lässt die CDU-Fraktion so nicht stehen. Dazu Dieter Lambertz: „Herr Winkels müsste es eigentlich besser wissen, dass wir uns seit Jahren für alle Wohnformen einsetzen. Alleine in Anrath haben die Anträge der CDU-Fraktion dafür gesorgt, dass etwa 50 kleinere und größere barrierefreie Wohnungen mit Wohnberechtigungsschein entstanden sind. Auch die Tatsache, dass im Haushalt der Stadt Gelder bereitstehen, damit wir weiterhin Wohnungen in allen Stadtteilen fördern können, ist auf einen Antrag der CDU-Fraktion zurückzuführen.“
Dem Vorsitzenden der SPD in der Stadt Willich, Lukas Maaßen, rät Lambertz, sich künftig besser erst schlau zu machen und die Position der eigenen Fraktion zu verinnerlichen, ehe man an die Öffentlichkeit geht und dort den politischen Gegner attackiert. Mit einem Schmunzeln ergänzt er: „Eigentlich kritisieren die Herren Winkels und Maaßen ja nicht nur die anderen Fraktionen, sondern auch die eigenen Genossen, die den Antrag unterstützt haben. Aber damit müssen sie selbst, nicht zuletzt in der eigenen Partei klarkommen.“
Die CDU-Fraktion bedauert, dass die SPD sich auf den Weg gemacht hat, – möglicherweise aus wahltaktischen Gründen – das gute Miteinander der Fraktionen im Rat der Stadt Willich zu verlassen.

Friedhofswege in der Stadt Willich verbessern

Die Willicher CDU-Fraktion setzt sich dafür ein, dass die Friedhofswege im Stadtgebiet verbessert werden. Sie hat jetzt einen entsprechenden Antrag gestellt, der dazu führen soll, dass die Friedhofswege in der Stadt Willich kurzfristig erneuert bzw. ausgebessert werden. Außerdem sieht der Antrag vor, dass die Verwaltung beauftragt wird, ein Konzept für ein zukunftsweisendes Wegenetz auf den Friedhöfen zu erstellen und der Politik einen Vorschlag zu unterbreiten, wie die Friedhofswege nachhaltig in einem angemessenen Zustand gehalten werden können. 

Dieter Lambertz, der den Antrag gemeinsam mit Elisabeth Siemes in der Fraktion angeregt hatte, sagt: „Auf allen Friedhöfen in der Stadt Willich sind zumindest die Hauptwege in einem sehr schlechten Zustand. Ein Aufbringen von rotem Splitt erzielt keine Wirkung, da der Untergrund so verdichtet ist, dass kein Wasser mehr in den Boden sickern kann, Pfützen stehen bleiben und der Weg zu den Gräbern der Verstorbenen häufig eine höchst matschige Angelegenheit ist.“ Elisabeth Siemes ergänzt einen weiteren Punkt: „Da die Willicher Friedhöfe auch Parkqualität haben, sollte die Verwaltung gleich mit prüfen, ob ausreichend seniorengerechte Sitzgelegenheiten vorhanden sind.“