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Städtebauförderprogramm beschlossen. CDU für zeitgemäße kommunale Infrastruktur

Der Regionalrat des Regierungsbezirks Düsseldorf möchte die Baumaßnahme „Aktive Zentren Alt Willich“ fördern. Die Stadt hatte sie als Teil des Städtebauförderprogramm 2015 beantragt, das der Regionalrat jetzt einstimmig beschlossen hat. Die kommunale Infrastruktur muss an den wirtschaftlichen, sozialen, demografischen und ökologischen Wandel angepasst werden. Dieser Auffassung ist die CDU-Fraktion im Regionalrat. „Die geplanten Projekte tragen in hohem Maß dazu bei, die Wohn- und Aufenthaltsqualität in den Zentren zu sichern. Die Fördermittel werden die soziale und kulturelle Infrastruktur in unseren Städten und Gemeinden genauso unterstützen wie den Kampf gegen dauerhaft leer stehende Geschäfte und Wohnungen“, so CDU-Regionalrätin Nanette Amfaldern.

Die Städte und Gemeinden im Regierungsbezirk Düsseldorf waren zuvor aufgerufen worden, ihre Vorhaben zum Städtebauförderprogramm 2015 anzumelden. Die Kommunen im Zuständigkeitsbereich des Regionalrats reichten insgesamt 37 Förderanträge mit einem Zuschussvolumen in Höhe von rund 63 Millionen Euro ein. Letztlich mit der Priorität „A“ versehen wurde auch die Maßnahme Aktive Zentren Alt Willich. „Wir möchten nicht nur den baulichen Zustand von Stadtteilen verbessern, sondern auch die Lebensqualität ihrer Bewohner erhalten oder verbessern“, sind sich der Planungsausschussvorsitzende der Stadt Willich Christian Pakusch und der Fraktionsvorsitzende der CDU Willich Johannes Bäumges einig.

Neben dem städtebaulichen Denkmalschutz zur Förderung von historischer Bausubstanz setzen die Christdemokraten im Regionalrat auch auf den Umbau von Kommunen, die unter einer demografisch und ökonomisch rückläufigen Entwicklung leiden. „Nicht mehr bedarfsgerechte Einrichtungen sowie zahlreiche Brachflächen verdeutlichen den Handlungsbedarf. Daher müssen wir Stagnation und Schrumpfung auch als Chance begreifen, neue Impulse für einen Städtebau der Zukunft zu geben“, betont Amfaldern. In der Städtebauförderung werden – anders als in anderen Landesprogrammen –  ausschließlich quartiersbezogene Gesamtmaßnahmen unterstützt. Diese enthalten auf Grundlage einer fundierten Bestandsaufnahme der Stärken beziehungsweise Schwächen und Potenziale eines Viertels ein Maßnahmenkonzept, das unter breiter Beteiligung der Bevölkerung, der Gewerbetreibenden und der Wirtschaft erarbeitet und politisch beschlossen wird. „Ausgangspunkt für die Investitionen ist also die Bürgerbeteiligung, die zur Identifizierung der Bewohner mit ihrem Quartier führt und oft ein bemerkenswertes Engagement auslöst“, verdeutlicht Amfaldern den positiven Effekt des Finanzpakets.

Wolfgang Dille ist neuer stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU

Bei der letzten CDU-Fraktionssitzung ist Ratsherr Wolfgang Dille (Wahlkreis 9010 / Willich-Nord) einstimmig mit seiner eigenen Enthaltung zum neuen stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der CDU Willich gewählt worden. Im Stadtteil „Alt-Willich“ war der Vorstandsposten nach dem Ausscheiden von Dr. Paul Schrömbges nicht besetzt. Der 59-jährige Redakteur und Geschäftsführer eines Büros für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tritt jetzt die Nachfolge an. Dille ist seit 2001 in der CDU und seit 2009 Mitglied im Stadtrat. Er ist für die CDU Obmann im Sport- und Kulturausschuss und Mitglied im Planungsausschuss. Für Willich wünscht er sich: „Dass es eine lebenswerte und attraktive Stadt bleibt, in der Themen wie das Miteinander aller Bürger, Naturschutz und Toleranz gelebt wird“, so Dille. Ebenso möchte er in Zukunft die anstehenden Themen pragmatisch angehen und realistische Ziele formulieren – in der Zusammenarbeit von Bürgern, Politik und Verwaltung und „mit Blick auf die Gesamtstadt“, betont er.