CDU lehnt Elternbeiträge für Geschwisterkinder ab

Es bleibt bei einer familienfreundlichen Politik

Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Willich wird dem Vorschlag des Kämmerers nicht folgen, Beiträge für die Kinderbetreuung von Geschwisterkindern zu erhöhen. „Die Belastung gerade für Familien mit mehreren Kindern dürfen nicht immer weiter zunehmen“, erklärt CDU-Fraktionschef Paul Schrömbges. Die Fraktion werde daher in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am Donnerstag (16.04.) einer Änderung bei den Zahlungen für Geschwisterkinder nicht zustimmen.

„Für uns war es wichtig, hier eine klare und verlässliche Entscheidung für die Familien in unserer Stadt zu treffen“, betont Willichs CDU-Chef Guido Görtz. Auch Bürgermeister Christian Pakusch stellt fest: „Wir halten an einer familienfreundlichen Politik fest und setzen damit ein starkes Zeichen für Willich.“

Die Stadt investiert jährlich mehr als 20 Millionen Euro in den Bereich der Kinderbetreuung, sowohl in Kitas also auch im Offenen Ganztag (OGS) und setzt damit einen Schwerpunkt für eine familienfreundliche Politik. „Gleichzeitig erfordert die angespannte Haushaltslage der Stadt Willich weiterhin verantwortungsvolle Entscheidungen“, sagt Schrömbges. Die CDU-Fraktion habe mit Kürzung von Personal- und Sachausgaben bereits Vorschläge unterbreitet, um das Defizit im Haushalt 2026 zu verringern. „Damit sind wir allerdings noch nicht durch“, kündigt Schrömbges mit Blick auf die Verabschiedung des Haushalts am 28. April im Stadtrat an.