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CDU-Fraktion zufrieden neuem Verkehrskonzept beim Neubau der Kindertagesstätte „Traumland“

„Wir hatten nach einem Ortstermin im Februar starke Bedenken für das Zugangs- und Stellplatzkonzept beim Neubau der KiTa Traumland,“ berichtet Barbara Jäschke, „und hatten unsere Bedenken im Jugendhilfe- und Planungsausschuss vorgetragen.“ Nun legt die Verwaltung in der Planungsausschusssitzung am 18.10.2022 ein revidiertes Zugangskonzept im Rahmen des Bebauungsplanes Kita Traumland vor.  „Mit der neuen, deutlich entschärften Zugangsplanung können wir gut leben, da die Konfliktsituation zwischen Kindern und rückwärts ausparkenden Autos vermieden werden kann“, so die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Barbara Jäschke. „Wir bedanken uns bei der Verwaltung für die konstruktive Arbeit und das zügig umgesetzte Konzept und können der Vorplanung so zustimmen“, bestätigt Christoph Tepper Obmann im Planungsausschuss für die CDU-Fraktion.

CDU-Fraktion und Bündnis90/Die GRÜNEN wollen schnell Arbeitskreis zu den Elternbeiträgen

Die Willicher Fraktionen der CDU und Bündnis90/Die GRÜNEN haben für die nächste Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses die Einrichtung eines interfraktionellen Arbeitskreises beantragt. Der Arbeitskreis, zu dem alle im Stadtrat vertretenen Fraktionen eingeladen werden sollen, soll Vorschläge für neue  Beiträge in den Kindergärten, der Großtagespflege und der Offenen Ganztagsschule entwickeln. Beide Fraktion wollen mit der baldigen Einrichtung des Arbeitskreises genau das umsetzen, wofür sie im Rahmen der Haushaltsberatungen im letzten Dezember eingetreten sind.

Johannes Bäumges, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Willich sagt: „Das kurz vor Abschluss der Beratungen zum Willicher Haushalt im Bundestag und Bundesrat beschlossene Gute-KiTa-Gesetz und dessen konkrete Umsetzung in Landesrecht dürften erhebliche  Auswirkungen auf die Betreuungssituation in Willich haben. Vor diesem Hintergrund ist jetzt von Politik und Verwaltung intensiv zu beraten, welche Optionen wir für eine Anpassung der Beiträge haben. Denn mit einer Anpassung der Beiträge wollen wir alle jungen Familien unterstützen.“ 

Sein Ratskollege Dr. Raimund Berg, Vorsitzender der Fraktion Bündnis90/Die GRÜNEN, ergänzt: „Wir haben das politische Bestreben, die Einkommenshöhe, bis zu der kein Elternbeitrag erhoben wird, sowie die Beitragsstaffelungen zu harmonisieren. Damit werden auch Entlastungen von Familien verbunden sein werden. Daher wollen wir, wie angekündigt, zügig über das gesamte Paket mit den anderen Fraktionen diskutieren.“

Junge Union fordert Erstattung der Kita-Gebühren für Eltern

Die Eltern, die vom Streik in den städtischen Kindertagesstätten betroffen waren, sollen von der Stadt entlastet werden, das fordert die Junge Union. In einem Antrag, den die CDU-Fraktion auf Initiative der Jungen Union jetzt auf den Weg gebracht hat, wird die Verwaltung gebeten zu prüfen, ob die Kita-Gebühren und Essensgelder zurückgezahlt werden können. Die Tarifverhandlungen für die Erzieherinnen und Sozialarbeiterinnen sind gescheitert und befinden sich jetzt im Schlichtungsverfahren. Davor wurden auch in der Stadt Willich von der Gewerkschaft Verdi mehrere städtische Kindergärten zum Teil mehrere Wochen bestreikt. „Die Eltern haben einen Großteil der Belastung des Streiks getragen. Sie haben Urlaub genommen, gemeinsam Kinder betreut oder ihre Angehörigen haben ausgeholfen. Es wäre deshalb fair, wenn die Stadt den Eltern die Kita-Gebühren für die Zeit, in der die Kita geschlossen war, zurückzahlt“, sagt Florian Rick, Vorsitzender der Jungen Union. Das gelte auch für die Essensgelder, schließlich haben die Kinder nicht in ihrer Kita, sondern zuhause oder Angehörigen gegessen. Die Erstattung der gezahlten Gelder soll nur für den Fall gelten, dass kein Platz in einer Notbetreuung angeboten werden konnte.

Sollte die Erstattungen an der aktuellen Rechtslage scheitern, fordert die Junge Union die Verwaltung auf, bei der nächsten Aktualisierung der Beitragssatzung eine Möglichkeit zu schaffen, Erstattungen gewähren zu können. „Die Schlichtung der Tarifverhandlung kann auch noch scheitern. Und dann ist davon auszugehen, dass der Streik auch in Willicher Kitas fortgesetzt wird“, so Knuth Scheiff, Geschäftsführer der Jungen Union.

CDU fordert flexible Betreuung von Kindern in Randzeiten

Die CDU-Fraktion hat die Verwaltung aufgefordert, flexiblere Betreuungszeiten in Kindertagesstätten anzubieten. Immer mehr Eltern wünschen sich mehr Flexibilität vor allem bei Randzeiten. Eine Umfrage soll jetzt einen Überblick über die genauen Betreuungswünsche in der Stadt Willich geben. Auf Initiative der CDU-Fraktion überarbeitet die Stadt zurzeit den Masterplan Kinder und Jugend. Die Ergebnisse – von der Betreuung unter dreijähriger Kinder bis hin zu Angeboten für junge Erwachsene – sollen im kommenden Jahr diskutiert werden. Auf ihrer Strategietagung hat die CDU-Fraktion die Betreuungssituation der unter und über Dreijährigen in den Kindergärten und bei den Tagespflegepersonen in Willich für insgesamt gut befunden. Der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz kann erfüllt werden. Dennoch kann das Angebot durch mehr Flexibilität noch verbessert werden, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erleichtern. In den vergangen Jahren hat unter anderem im Kindergarten St. Johannes Anrath eine neue U3- und Ü3-Gruppe ihren Betrieb aufgenommen, zudem sind Gruppen in Tageseinrichtungen in Anrath, Willich und Schiefbahn beschlossen und in Planung. „Wir sind für eine verursachergerechte Belastung der Willicher Bürgerinnen und Bürger. Das gilt jedoch nicht für Kinder, ältere und behinderte Menschen. Die Leistungsfähigkeit des Einzelnen ist zu berücksichtigen „, sagt Dieter Lambertz, Obmann der CDU-Fraktion im Jugendhilfe- und Sozialausschuss.

CDU-Fraktion bittet um schnelle Lösung für den geschlossenen Kindergarten „Abenteuerland“

Die CDU-Fraktion fordert von der Stadtverwaltung, dass die Arbeit des DRK-Kindergartens Abenteuerland an der Bahnstraße in Willich schnell weitergehen kann. Die Einrichtung für unter dreijährige Kinder ist aus Brandschutzgründen geschlossen worden. „Die Stadtverwaltung hat auf Anfrage mitgeteilt, es sei garantiert, dass alle Kinder einen Platz bekommen werden“, sagt Dieter Lambertz, Obmann der CDU-Fraktion im Jugendhilfe- und Sozialausschuss. In der Einrichtung des Deutschen Roten Kreuzes werden Kinder im Alter zwischen 18 Monaten und drei Jahren in Gruppen mit jeweils acht Kindern betreut.