Der Wolf in Willich – nur eine Frage der Zeit

Nach einem Gespräch mit dem Willicher Ortslandwirt ist die CDU-Ratsfraktion besorgt über die zunehmende Verbreitung von Wölfen in der Region. Mitte Mai war ein Wolf auf Kölner Stadtgebiet aufgetaucht – nach Einschätzung von Fachleuten sei es nur eine Frage der Zeit, bis auch die Stadt Willich betroffen sein werde. „Der Wolf ist zurück in Nordrhein-Westfalen und vermehrt sich rasch. In zwei, drei Jahren wird er auch in Willich sein – auf die damit verbundenen Konflikte müssen wir vorbereitet sein“, fordert Markus Fliege, Sprecher der CDU-Fraktion im Ausschuss für Umwelt und Nachhaltigkeit. Einerseits genieße der Wolf den höchst möglichen Schutzstatus und dürfe daher nicht gejagt werden. Andererseits müssten die Sicherheit der Bevölkerung gewährleistet und die Interessen von Tierhaltern berücksichtigt werden. Fliege: „Zwar gibt es in Willich keine Schafherden, aber wir haben zahlreiche wertvolle Pferdehaltungen in unserer Stadt, auch mit Jungtieren, die von Wolfsrissen betroffen sein könnten. Die Lösung kann keineswegs in immer höheren Elektrozäunen bestehen.“

Die CDU-Fraktion warnt davor, dem Artenschutz einseitig Vorrang zu geben und dabei das berechtigte Schutzbedürfnis von Pferdehaltern aus dem Auge zu verlieren. Geprüft werden müsse eine Begrenzung der Zahl der Wölfe in Deutschland, damit eine gefahrlose Weidetierhaltung auch in Zukunft möglich bleibe.

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