CDU: Müssen unser gesellschaftliches Leben retten

Die CDU will das breite gesellschaftliche Leben in Willich retten. Nichts weniger steckt hinter einem Antrag, den die Unionsfraktion im Stadtrat nun beschlossen hat. Darin fordern die Christdemokraten die Stadtverwaltung auf darzulegen, bei welchen Großveranstaltungen in der Stadt das sogenannte Maurer-Schema zur Risikobewertung hinzugezogen werden muss und ob wo entsprechende Gefährdungslagen vorliegen. Die CDU möchte von der Verwaltung zudem ein Konzept, wie gemeinnützige Organisationen bei den Kosten für zusätzlich erforderlich gewordene Sanitätsdienste entlastet werden können. Ratsmitglied Franz Auling, der den Antrag formuliert hat, und CDU-Fraktionschef Johannes Bäumges sind sich einig: „Wenn wir hier nicht gegensteuern, gefährden wir das Brauchtum und die Vereine in unserer Stadt.“
Der Hintergrund: Insbesondere seit dem Unglück bei der Loveparade in Duisburg im Jahr 2010 wurden die Auflagen für die Durchführung von Großveranstaltungen erheblich verschärft. Als Großveranstaltungen gelten dabei auch die Schützenfeste, Karnevalsveranstaltungen, Weihnachtsmärkte und Kinderfeste in der Stadt Willich. Im Gegensatz zur kommerziellen Loveparade werden diese traditionellen Veranstaltungen jedoch von gemeinnützigen Vereinen organisiert. Die verschärften Regeln bedeuten für die Ehrenamtler nicht nur mehr Bürokratie, sondern deutlich höhere Kosten. Viele Vereine würde dies in finanzielle Nöte stürzen.

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