Zu Gast beim Familienunternehmen Brings

Uwe Schummer und Dr. Stefan Berger besuchten das Willicher Familienunternehmen, Brings Reisen, in Schiefbahn. Die Wurzeln des Betriebs reichen in das Jahr 1929 zurück. August Brings, der Großvater der heutigen Inhaber Bernd und Heinz Brings, wagte in Echt/NL die ersten Schritte in die Selbständigkeit. Mittlerweile gehören über 30 Busse zum Fuhrpark des Betriebs. Neben dem öffentlichen Personenverkehr und der Schülerbeförderung gehört auch der nationale und internationale Reiseverkehr zum Angebot der Firma. Insgesamt beschäftigt Brings Reisen über 50 Mitarbeiter.
„Die hohen Kraftstoffpreise sind eine erhebliche Belastung für unser Unternehmen“, so Inhaber Heinz Brings. „Auch das neue Landesgesetz, das Tariftreue- und Vergabegesetz, stellt eine große Belastung bei der täglichen Verwaltungsarbeit und der Auftragsvergabe dar“, so sein Bruder und Mitinhaber, Bernd Brings.
Schummer will prüfen, welche Förderungsmöglichkeiten im Bereich der Umrüstung der Fahrzeuge für Busunternehmen bestehen. Für Spediteure hatte es solche Programme bereits gegeben. „Durch das Programm „Effiziente Mobilität für Logistikunternehmen“ wurden viele LKWs umgerüstet. Speditionen wurden zinsgünstige Darlehen geboten, für die Anschaffung emissionsarmer Nutzfahrzeuge gab es teilweise sogar Zuschüsse“, so der Viersener Bundestagsabgeordnete. „Eine Entlastung in doppelter Hinsicht. Weniger CO2 Belastung für die Umwelt, aber auch weniger Kosten für die Unternehmer“, betonte Dr. Stefan Berger.
Auch Berger, der wieder für den Düsseldorfer Landtag kandidiert, will sich erneut mit dem Tariftreue- und Vergabegesetz beschäftigen und hierzu eine Anfrage an die Landesregierung formulieren.
Die Geschichte des Familienunternehmens soll fortgesetzt werden. So verwundert es nicht, dass bereits die Kinder der beiden Brüder ihren festen Platz im Unternehmen haben. „Die bringen frischen Wind ins Unternehmen“, sind sich Heinz und Bernd Brings sicher.

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