Mit Herz und Verstand für Anrath

Zur Diskussion um die Zukunft der Anrather Alleeschule erklärt Sascha Faßbender, Ratsmitglied für Anrath und Stellvertretender Vorsitzender der Willicher CDU:
„Ich finde es absolut verständlich, wenn sich Anrather Bürgerinnen und Bürger emotional zur Alleeschule bekennen. Das macht auch die Anrather CDU. Tatsache ist, die Alleeschule bleibt dort stehen, die Außenfassade bleibt erhalten und den Platz vor der Schule wollen wir nicht vermarktet wissen. Es wird sich also lediglich im inneren der Schule etwas verändern. Für uns steht auch noch nicht fest, ob die Alleeschule wie in der Broschüre der Verwaltung, „Seniorenwohnen in der Stadt Willich“ vorgeschlagen, für Seniorenwohnungen geeignet ist. Da könnten sich Architekturstudenten des letzten Semesters in einem Ideenwettbewerb doch mal so richtig auslassen. Auf Idee des Kreistagsmitgliedes und ehemaliger Willicher Stadtdirektors, Dieter Hehnen, haben wir das schon beantragt.
Die CDU Anrath ist nach mehreren Gesprächen mit dem Bürgermeister und dem Kämmerer, sowie in Anbetracht der Haushaltslage der Stadt und der Notwendigkeit die Feuerwache zu sanieren und zu erweitern, zu dem Schluss gekommen, dass ein Bürgerhaus jetzt und in Zukunft nicht ohne Steuererhöhungen zu finanzieren ist. Dies lehnen wir grundsätzlich ab.
Unter der Leitung des stellvertretenden Bürgermeisters Dieter Lambertz haben wir deshalb eine Arbeitsgruppe gebildet und ein Konzept entwickelt. Mit allen Vereinen, die von dieser „Puzzlelösung“ betroffen waren, der Feuerwehr, dem DRK, dem Anrather Werbering und betroffenen Einzelpersonen, wurde vertraulich gesprochen. In diesen Gesprächen wurde Einvernehmlichkeit hergestellt. Mit Investoren wurden ebenfalls Gespräche geführt um sie davon zu überzeugen, in die leerstehenden Gebäude um den Kirchplatz zu investieren. Diese Anträge der Anrather CDU wurden von der Unionsfraktion im Stadtrat einstimmig beschlossen. Nun wird in den politischen Gremien darüber beraten.
Von unseren Mitbewerbern gibt es statt Konzepten und Anträgen bislang nur unsachliche, polemische und unrealistische Leserbriefe. Wir jedenfalls werden trotzdem mit Herz und Verstand daran weiterarbeiten, wofür die Bürger uns gewählt haben.

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