Mit dem Stadtjugendpfleger durch Wekeln

Auf die Suche nach den Treffpunkten der Wekelner Jugendlichen haben sich in der vergangenen Woche Willichs Bundestagsabgeordneter Uwe Schummer sowie die Willicher CDU-Ratsmitglieder Martin Seufert, Wolfgang Dille, Dr. Paul Schrömbges und Dieter Lambertz gemacht. Begleitet wurden sie dabei von Stadtjugendpfleger Thomas Gebel. Neben 13 aktuellen Treffpunkten von Jugendlichen in Wekeln und dem angrenzenden Gewerbepark Stahlwerk Becker, besuchten die Christdemokraten auch das katholische Jugendfreizeitheim Karo11, dessen Leiterin Natalie Piepenbrink den Gästen Rede und Antwort stand. Konkreter Anlass des Besuchs waren die verstärkte Beschwerden über Jugendtreffpunkte im Frühjahr. Seitdem war es relativ ruhig geblieben.
Die Problematik mit den Treffpunkten stellte Thomas Gebel wie folgt dar: Man könne den Jugendlichen nur „Räume anbieten“, Versuche, solche Treffpunkte in den Außenbereich zu verlegen, hätten jedoch „kaum Aussicht auf Erfolg“. Auch Piepenbrink verwies darauf, dass im Grunde nicht viel Aufwand notwendig sei: „Es ist wie immer. Eine Sitzmöglichkeit, ein wenig Sichtschutz, ein wenig eigene Gestaltungsmöglichkeit – das reicht.“ Von städtischer Seite müsse man regelmäßig das Gespräch suchen um Probleme schon im Voraus zu verhindern. Zudem wünschten sich Stadt und Karo11, dass sich manche Eltern mehr um ihre Kinder kümmern: „Bei einer zunehmenden Zahl von Kindern und Jugendlichen ist das Gefühl für soziale Ordnung und das funktionieren eines sozialen Gefüges verloren gegangen. Das wieder einzuüben, kostet viel Kraft.“

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